ubi apis, ibi salis

unser schöner Verkaufsstand auf der Burgweihnacht in Satzvey

Gaius Plinius Secundus Maior , auch Plinius der Ältere genannt war ein römischer Gelehrter. Ihm wird der Ausspruch ubi apis, ibi salis zugeschrieben. Auf deutsch übersetzt bedeutet dies: wo Bienen sind, dort ist Gesundheit.

Dies habe ich auch als Wahlspruch für meine Imkerei gewählt.

Damit wird ausgedrückt, das die Biene selbst und die Bienenprodukte seinerzeit eine enorme Heilwirkung hatten und nicht nur, wie heute als Zuckerersatz betrachtet wurden.

Plinius der Ältere hat in seinem Leben (* (* 23 oder 24, † 25. August 79 ) viele Schriften verfasst. Darin enthalten die Naturalis historia. Alle 37 Bände !!! der umfangreichen Enzyklopädie sind komplett erhalten, da sie ununterbrochen rezipiert und vervielfältigt wurde. In ihr wurde das naturkundliche Wissen um 50 n. Chr. zusammengetragen. Damit ist das Werk heute eine wichtige Quelle für die Beurteilung und Rezeption antiken Wissens. Plinius arrangierte darin traditionelles naturwissenschaftliches Wissen griechischer Autoren wie Aristoteles, Theophrastos und Hippokrates von Kos unmittelbar aus Handschriften und setzte dieses mit neuen geografischen Kenntnissen Catos, Varros, Mucianus und anderen in Beziehung. Ein Band der Naturalis historia konnte somit als Handbuch für ein Fachgebiet fungieren.

Von Pliny the Elder – 2d copy, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47230457

Die Enzyklopädie befasste sich mit den Themenbereichen Kosmographie (Buch 2), Geographie und Klimatologie (Buch 3–6), Anthropologie (Buch 7), Zoologie (Buch 8–11), Botanik (Buch 12–19), Medizin (20–32), Metallurgie und Mineralogie sowie Malerei und Kunstgeschichte (Buch 33–37).

Das Gesamtwerk hat Plinius in 2493 Kapitel aufgeteilt, die er wiederum in 37 Büchern systematisch gliederte. Plinius hat die von ihm beschriebenen Wissenschaften nicht benannt. Die folgende Aufstellung folgt dem Inhaltsverzeichnis in der Anordnung, benennt die Wissenschaften aber mit den heute (2007) üblichen Bezeichnungen. In Klammern ist die Zahl der behandelten Gegenstände (Stichwörter) nach dem Inhaltsverzeichnis jedes Buches angegeben (n.a. = nicht angegeben).

  • 1: Vorrede, Inhaltsverzeichnis und Quellenindex
  • 2: Kosmologie, Astronomie, Meteorologie, Vulkanologie, Geologie (417)
  • 3–6: Geographie und Ethnologie: Europa (n.a., geschätzt 5000), Afrika (118 Inseln, Rest n.a., geschätzt 2000), Asien (2214)
  • 7: Anthropologie und Physiologie (747)
  • 8–11: Zoologie: Landtiere (787), Wassertiere (650), Vögel (794), Insekten und allgemeine Zoologie (2700)
  • 12–17: Botanik
    • 12: Naturkunde der Bäume (469)
    • 13: exotische Bäume (468)
    • 14: fruchttragende Bäume (510)
    • 15: Eigenschaften der fruchttragenden Bäume (520)
    • 16: Eigenschaften der wildwachsenden Bäume (1135)
    • 17: Beschaffenheit der angepflanzten Bäume (1380)
  • 18: Ackerbau, Meteorologie, Zoologie (2060)
  • 19: Gartenbau (1144)
  • 20–32: Medizin, Pharmakologie und Fortsetzung der Botanik
    • 20–27: Pflanzenreich
      • 20: Heilmittelaus den Gartengewächsen (1606)
      • 21: Natur der Blumen und Kranzgewächse (730)
      • 22: Die Bedeutung der Pflanzen (906)
      • 23: Heilmittel aus den angepflanzten Bäumen (1418)
      • 24: Heilmittel aus den wildwachsenden Bäumen (1176)
      • 25: Beschaffenheit der von selbst wachsenden Pflanzen (1292)
      • 26: Die übrigen Heilmittel (1019)
      • 27: Die übrigen Pflanzenarten (602)
    • 28–32: Heilmittel aus dem Tierreich
      • 28: Heilmittel aus den Lebewesen (1682)
      • 29: Heilmittel aus den Tieren (621)
      • 30: Die übrigen Heilmittel aus den Tieren (854)
      • 31–32: Heilmittel aus den Wassertieren (1914)
  • 33–37: Metallurgie, Mineralogie und Bildenede Kunst
    • 33: Beschaffenheit der Metalle (288)
    • 34: Kupferhaltige, eisenhaltige, bleihaltige Metalle (915)
    • 35: Malerei, Plastik, Töpferkunst, Verschiedenheit der Erden (956)
    • 36: Beschaffenheit der Steine (434)
    • 37: Edelsteine (1300)

Die erste deutschsprachige (Teil-)Übersetzung der Bücher 7 bis 11 wurde von Heinrich von Eppendorff angefertigt und 1543 in Straßburg unter dem Titel Natürlicher History Fünff Bücher gedruckt; sie fand jedoch nur wenig Beachtung. Ganz anders die Übersetzung des Theologen Johann Heyden (Caij Plinij Secundi, Des fürtrefflichen Hochgelehrten Alten Philosophi Bücher und schrifften von der Natur, art und eigenschafft der Creaturen oder Geschöpffe Gottes), die 1565 in Frankfurt am Main erschien und über 200 Holzschnitte von Jost Amman enthielt.

Ich finde die Leistung von Gaius Plinius Secundus Maior bewundernswert und bin ehrfürchtig auf der Suche nach seinen Texten… am liebsten natürlich auf deutsch …. 😉

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Naturalis_historia

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